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Tiefkühletiketten - Stickerlink - PRINTING COMMERCE

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Tiefkühletiketten

Die Extremsportler der Kennzeichnung: Maximale Haftung bei arktischen Temperaturen bis -196 °C

Spezial-Adhäsion gegen Kristallisation

Herkömmliche Klebstoffe verspröden bei Kälte und verlieren ihre Haftkraft. Tiefkühlkleber (Acrylat oder Kautschuk) sind chemisch so eingestellt, dass ihre Glastemperatur extrem niedrig liegt – sie bleiben auch bei -40 °C elastisch.

Initial-Tack: Extreme Soforthaftung auf leicht feuchten oder bereiften Oberflächen.
Migrationsarm: Sicherer Einsatz bei Lebensmitteln ohne chemischen Übergang in das Gefriergut.

Zwei Arten der Applikation

Standard: Verklebung bei Raumtemperatur, danach Schockfrosten.
Deep Freeze: Aggressiver Spezialkleber zur direkten Aufbringung auf bereits gefrorene Produkte (z.B. im Kühlhaus bei -18 °C).

Material-Vorteile

PE-/PP-Folien: Ideal, da sie keine Feuchtigkeit aufnehmen und sich bei Temperaturwechseln flexibel mit der Verpackung mitdehnen.

Schutz vor Feuchtigkeit und Reif

Beim Transport oder im Einkaufswagen bildet sich Kondenswasser. Hochwertige Frost-Etiketten bieten hierfür spezielle Schutzmechanismen:

Wischfester Druck: Einsatz von Thermotransfer mit Harz-Bändern verhindert das Verschmieren von Barcodes durch Nässe.
Barriere-Schicht: Verhindert das Durchweichen des Etiketts von unten (durch den Kleber) bei langanhaltender Feuchtigkeit.
EINSATZGEBIETE
Food: Kennzeichnung von Fleisch, Fisch, Gemüse und Speiseeis.
Labor: Probenlagerung in Stickstoff-Umgebungen bis zu -196 °C.
Logistik: Prozesssichere Labels für Tiefkühllager und Kühlcontainer.

Wichtiger Verarbeitungshinweis

Die beste Klebkraft wird nur erreicht, wenn die Oberfläche eisfrei ist. Auch der leistungsstärkste Kleber haftet primär auf dem Untergrund, nicht auf einer losen Eisschicht. Achten Sie bei der Applikation auf trockene Kontaktflächen.

Kryo-Etiketten

Die Königsklasse: Überleben in flüssigem Stickstoff bei -196 °C

Überleben bei -196 °C

In Bio-Banken und der Genforschung werden Proben über Jahrzehnte gelagert. Ein Etikettenverlust bedeutet hier den Totalverlust wertvoller Forschungsergebnisse. Kryo-Acrylatkleber bleiben selbst bei tiefsten Temperaturen elastisch, während herkömmliche Kleber wie Glas zerspringen würden.

Thermischer Schock: Standhaftigkeit beim abrupten Eintauchen in flüssigen Stickstoff (LN2).
Schrumpffaktor: Der Ausdehnungskoeffizient ist exakt auf Glas oder Kunststoff-Vials abgestimmt.

Hochflexible Folien

Einsatz von speziellen Polyolefin- oder Polyesterfolien. Diese sind extrem anschmiegsam für kleinste Radien (0,5 ml Vials) und entwickeln keine Rückstellkräfte (Self-Peeling).

Wrap-around Schutz

Etiketten, die sich selbst überlappen. Der Verbund „Folie auf Folie“ bietet bei extremer Kälte oft eine höhere Sicherheit als die Haftung auf gefrorenem Kunststoff.

Beständigkeit gegen aggressive Chemikalien

Im Laboralltag ist der Kontakt mit Lösungsmitteln unvermeidlich. Kryo-Lösungen sind darauf vorbereitet:

Lösungsmittel
Resistent gegen Isopropylalkohol, Ethanol und Xylol.
Full-Resin Druck
Harz-Farbbänder sichern die Lesbarkeit der Barcodes.
DMSO-Fest
Schutz gegen aggressive Chemikalien der Kryokonservierung.
LABOR-INSIGHT
Frozen Surface Labels: Spezialkleber, die direkt auf bereits vereiste Oberflächen geklebt werden können, indem sie die Eisschicht verdrängen.
Einsatzbereiche: Stammzellenforschung, Reproduktionsmedizin (Eizellen/Spermien), Forensik und klinische Impfstoff-Studien.

Wichtiger technischer Hinweis

Unterschiedliche Materialien (Glas vs. Kunststoff) ziehen sich bei Kälte ungleich stark zusammen. Ein hochwertiges Kryo-Etikett kompensiert diese Spannungsunterschiede, um Risse im Material oder ein Ablösen zuverlässig zu verhindern.

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